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  Das neue Kabarettprogramm der
LEIPZIGER PFEFFERMÜHLE
"Ach wie gut, dass niemand weiß ..."


Es spielen: Elisabeth Sonntag, Burkhard Damrau, Detlef Nier, Marcus Ludwig
Regie: Marcus Ludwig


ES WAR EINMAL ein Land, in dem Milch und Honig flossen. Es herrschte Wohlstand und Zuversicht.

WAS WIRD SEIN…?

- Können Hänsel und Greta mit ihrem Elektromobil nach 27 km Volllastfahrt im Hambacher Forst ohne Plastik-Navi ein Baumhaus mit Schnellladestation finden?
- Kann „Tischlein deck dich“ verpackungsfrei, nachhaltig, antiallergen, vegane Trennkost servieren?
- Finden die „Best Ager-Bremer Stadtmusikanten“ noch eine bezahlbare WG im gentrifizierten Altstadtbezirk der Hansestadt?
- Verträgt sich die Rannschmeiße eines schleimigen Lüstlings an eine freizeitgestresste, GKS (Goldene Kugelsyndrom) leitende Schönheit noch mit der #me too-Debatte?
- Ist Hans im Glück vielleicht bald derjenige, der durch mehrere Verbots-Eskalationen seinen Mercedes SUV gegen ein paar fair produzierte Trekkingsandalen eintauschen muss?
- Müssen Herr Fischer und seine Frau mit ihren Anträgen zu Energiewende, Klimaneutralität, Gendergerechtigkeit und Co2 freien Fußabdruck nicht konsequenterweise wieder zurück in den alten Pott?
- Kann uns unser Bildungssystem das Gruseln lehren? Und ist mit der Widerspruchslösung zur Organspende Jens Spahn am Ende gar Gevatter Tod?

„Ach wie gut, dass niemand weiß...“
Die Pfeffermühle erzählt Fake News - also Märchen. Wir malen ein freundliches Schwarz zu Ihrer hellen Freude!


Geschichte der Leipziger Pfeffermühle

Auf Initiative von Mitgliedern des Theaters der Jungen Welt wurde das Kabarett am 22. März 1954 gegründet. Noch im selben Jahr wurde es als „Politisch-satirisches Kabarett der Stadt Leipzig“ zur städtischen Einrichtung gemacht. Die Namensähnlichkeit mit dem ehemaligen Exilkabarett „Die Pfeffermühle“ war zufällig. Erste Probleme mit der SED gab es 1956 nach dem Ungarnaufstand durch das Programm „Rührt Euch“, für das auch Erich Loest Texte beigesteuert hatte.

1966 erhielt die Leipziger Pfeffermühle den Kunstpreis der Stadt. Als Aushängeschild der Messestadt Leipzig konnte sich das Kabarett verhältnismäßig viele politisch zweideutige Anspielungen erlauben. Allerdings waren die Möglichkeiten eingeschränkt durch vorherige Programmabnahme und genehmigungspflichtige Improvisation. Wegen des kleinen Raums konnten nur höchstens 180 Zuschauer einer Aufführung beiwohnen, Fernsehübertragungen fanden seit 1964 nicht statt, zuweilen jedoch Rundfunkübertragungen.

Ihren ersten Auftritt in der Bundesrepublik Deutschland hatte die Pfeffermühle 1983 in Saarbrücken auf Initiative des Oberbürgermeisters und späteren saarländischen Ministerpräsidenten Oskar Lafontaine mit Einverständnis von Erich Honecker. Im gleichen Jahr fanden auch die ersten Gastspiele in Österreich statt. Ab Anfang 1989 gastierte die „Pfeffermühle“ in zahlreichen bedeutenden Theatern und Kabarettspielstätten der Bundesrepublik und war bis zum Fall der Mauer mit einem Teil des Ensembles fast ununterbrochen auf Tournee in der BRD und in Westberlin. 2004 feierte die Pfeffermühle ihr 50-jähriges Bestehen. Der jetzige Leiter der Pfeffermühle ist Dieter Richter.


Vorverkauf in Vorbereitung !

Karten gibt es in folgenden Preiskategorien:
EUR | EUR
(exkl. Gebühren)



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